Tierhomöopathie

 

Mit Homöopathie kann man dem Körper den Impuls zur Selbstheilung geben - das ist im wesentlichen der Unterschied zur Schulmedizin: Der Körper wird nicht geheilt, er heilt sich selbst! Und nichts auf der Welt ist kompetenter dafür, wenn man darüber nachdenkt, wie vielen schädigenden Einflüssen unser Körper täglich ausgesetzt ist und welche Leistungen er im Laufe eines ganzen Lebens erbringt!

 

Das Wissen um die Selbstheilung setzt aber auch voraus, dass man dem Heilungsprozess Zeit lässt. Als Faustregel müssen Sie davon ausgehen, dass chronische Erkrankungen unter homöopathischer Behandlung die gleiche Anzahl an Monaten zur Heilung benötigen, die sie vorher an Jahren Bestand hatten. Damit wird auch sehr schnell klar, dass Homöopathie nichts für Menschen ist, die von einer Therapie eine sofortige Heilung erwarten. Das kann im Einzelfall zwar vorkommen, die Regel sind aber eher langsame, aber nachhaltige Reaktionen.

 

Die Konstitutionstherapie

Die Konstitutionstherapie erfordert vom Tierbesitzer und vom Tierhomöopathen eine Menge Zeit und Geduld. Die Vorgeschichte des Tieres, seine ganze Lebensgeschichte ist für die Mittelfindung außerordentlich wichtig, jede Kleinigkeit kann den Hinweis auf das richtige Mittel geben. Immerhin muss der Therapeut sich zwischen gut 700 Mitteln entscheiden, eine Wahl, die sehr viel Kompetenz und Fachwissen erfordert.

 

Obwohl es prinzipiell immer geboten ist, ein Tier vor einer Behandlung zu untersuchen, kann man eine homöopathische Konstitutionstherapie auch als Fernbehandlung durchführen, sofern der Tierhalter bereit ist, einen ausführlichen Fragebogen möglichst genau zu beantworten.

 


 

Stand der heutigen Medizin: die zell- und organorientierte Schulmedizin verliert durch die lokale Betrachtungsweise der Krankheit ihr ganzheitliches Bild. Es wird dadurch eine Reparatur, aber keine Heilung im eigentlichen Sinne vorgenommen. Von dem traditionellen Weltbild hat sich die Naturheilkunde gelöst. (Bild und Textauszug ATM, Bad Bramstedt)

 

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